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DACH+ | Raumentwicklung und Raumbeobachtung

Lärmbelastung

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Lärmbelastung
Beschreibung

Der Indikator misst den Anteil der Siedlungsflächen, deren Bewohner von Lärmemissionen oberhalb eines
bestimmten Schwellenwerts betroffen sind.
Ziel ist es, die Lärmbelastung der Wohngebiete auf ein Maß zu reduzieren, dass keine gesundheitlichen oder
sozialen Beeinträchtigungen nach sich zieht und die Lebensqualität in den Zentren nicht beeinträchtigt.

Messgröße

Anteil (%) lärmbelasteter Siedlungsflächen (entsprechend eines aus den nationalen Grenzwerten abgeleiteten
DACH+ weiten Grenzwertes)

BezugGemeinde
Benötigte Daten

Lärmkataster
Siedlungsflächen

Verfügbarkeit, Stand der Erfassung und Datenquellen

Zu diesem Indikator wurden noch keine Daten erfasst.

D:
A:
CH:
FL:
Anmerkungen und Ergänzungen

Die quantitativen Qualitätsziele bieten eindeutige Vorgaben für die Indikatorenfindung im Bereich Lärm.
Zunächst müssen die nationalen Grenzwerte ermittelt und verglichen werden.
Anschließend ist zu prüfen, inwieweit flächendeckende Lärmkarten zur Verfügung stehen.
Ideal ist der Bezug zu den betroffenen Einwohnern. Ist dieser nicht zu ermitteln, können die Daten ersatzweise
auf die Siedlungsfläche bezogen werden. Hierbei sollten reine Industrie- und Gewerbeflächen möglichst
von der Gesamtsiedlungsfläche abgezogen werden.
Statistisch abgesicherte Erhebungen zu den Konsequenzen von Lärm für die menschliche Gesundheit sind
grundsätzlich sehr anspruchsvoll. Denkbar ist, stattdessen die Bevölkerung in regelmäßigem Turnus (z.B.
alle 10 Jahre) nach ihrem subjektiven Empfinden zu befragen. (Anteil der Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung,
die sich subjektiv von Lärmeinwirkung belästigt fühlt)

Hinweise für die Weiterführung
Referenzen

BMU & UBA 2003; LfU et al. o.J.; DUH 2004; ARE & UVEK 2001

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